retargeting vogler marketing rosenheim

Was ist Remarketing?

Mit Remarketing bzw. Retargeting werden Besucher, die bereits auf der eigenen Website waren auf einer anderen Website gezielt angesprochen bzw. erneut auf ein Angebot, ein Produkt, eine Dienstleistung o.ä. hingewiesen. Anzeigen mit eigenen Produkten auf anderen Webseiten können genau nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Oftmals werden Produkte oder Dienstleistungen beworben, die sich potenzielle Kunden angesehen aber nicht gekauft haben. Folglich werden in solchen Anzeigen Angebote gezeigt, die für die Besucher aufgrund deren Intresses von Bedeutung waren oder sein könnten.

Diese personalisierte Targetingstrategie findet sehr häufig im Bereich eCommerce Verwendung. Hat ein Kunde beispielsweise eine bestimmte Kategorie in Ihrem Online-Shop angesehen, einen Artikel im Warenkorb deponiert aber nicht gekauft oder auf Ihrer Website nach einer Dienstleistung gesucht, kann er später durch personalisierte Anzeigen erneut auf ein Angebot hingewiesen werden.

Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass eine solche Targetingstrategie immer demselben Prinzip folgt. Bereits auf der eigenen Website werden Interessen der Besucher durch verschiedene Tracking-Tools möglichst genau erfasst. Der Besucher verlässt die Website oder den Online-Shop ohne etwas gekauft zu haben. Bereits auf der Shop-Website wird der Kunde von uns unsichtbar markiert. Auf einer anderen Website wird unser potenzieller Interessent wiedererkannt und automatisiert entsprechend seiner vorherigen Präferenzen auf dem Online-Shop gezielt angesprochen. Unser Interessent klickt auf das Angebot, landet erneut auf dem Webshop und tätigt nun idealerweise eine Conversion.

Eine solche unsichtbare Markierung erfolgt beim Besucher durch ein sog. Cookie, Remarketing-Tag oder ein Pixel. Dies ist eine für den Nutzer unsichtbare Codezeile im Quellcode des eben beschriebenen Online-Shops. Dieser Cookie wird bereits beim Laden der Website gesetzt und gibt anschließend Daten an einen Adserver weiter. Beim Besuch von anderen Websites, die das gleiche Werbeprogramm nutzen, werden entsprechend Produkte oder Dienstleistungen unseres Online-Shops automatisiert angezeigt.

Hierbei kann man von Google’s Marktmacht hinsichtlich deren ‚Google Display Netzwerk‘ profitieren. Dieses Partnernetzwerk umfasst mittlerweile mehrere Millionen Internetseiten, die Bereiche auf ihrer Website für Werbezwecke zur Verfügung stellen.

 

Aber wie funktioniert das genau? Hier ein Beispiel:

 

Erik ist auf der Suche nach einem neuen blau-karierten Hemd. Bei einem Online-Shop wird er fündig. Dieser setzt ein individuellen Cookie mit Erik’s Suchdaten. Bevor Erik einen Kauf tätigt, möchte jedoch auf anderen Webseiten nachsehen, wie es um Alternativen steht und so verlässt er kurzerhand den Online-Shop. Dieser hat Erik’s Suche (Hemd blau kariert) gespeichert und sich zudem gemerkt, für welche Modelle er sich interessiert hat.
Mittels der Cookie-ID des jeweiligen Seitenbesuchers kann gesehen werden, für was sich der jeweilige Kunde interessiert hat. Setzt Erik auf anderen Webseiten im Partnernetzwerk seine Suche fort, wird er anhand seiner individuellen Cookie-ID identifiziert und Produkte für die er sich interessiert hat werden durch Werbebanner gezeigt, um ihn zu einem erneuten Besuch bzw Kauf zu animieren. Hierbei sind die Inhalte der Website, die Ihre Produkte ausgibt nicht von Bedeutung. Das bedeutet, dass personalisierte Werbebanner auf Nachrichtenportalen, Blogs aller Art oder auf Social Media Plattformen wie Facebook gezeigt werden können.

Folglich kann das Besucherverhalten für Remarketing-Strategien genutzt werden, da die Interessen des potenziellen Kunden gespeichert werden. Hat ein Kunde beispielsweise schon Artikel im Warenkorb und führt den Kaufprozess nicht durch, besteht die Möglichkeit, automatisiert genau diesen Warenkorb als Werbebanner auf anderen Seiten einzuspielen. Ist der Warenkorb beim Verlassen des Users leer, können für sein Suchverhalten passende Produkte, Top-Seller einer Kategorie oder ähnliches gezeigt werden.

Folglich kann das Besucherverhalten für Remarketing-Strategien genutzt werden, da die Interessen des potenziellen Kunden gespeichert werden. Hat ein Kunde beispielsweise schon Artikel im Warenkorb und führt den Kaufprozess nicht durch, besteht die Möglichkeit, automatisiert genau diesen Warenkorb als Werbebanner auf anderen Seiten einzuspielen. Ist der Warenkorb beim Verlassen des Users leer, können für sein Suchverhalten passende Produkte, Top-Seller einer Kategorie oder ähnliches gezeigt werden.

 

Der Weg zur perfekten Remarketing Strategie

 

Das Ergebnis der Kampagne wird bestimmt durch die Ausführung und die Vorbereitung. Eine Strategie kann genauso individuell wie das Unternehmen selbst sein. Denn was Sie letztendlich bewerben möchten, hängt ganz von Ihnen ab. Von Produkten und Dienstleistungen bis hin zu Angeboten und Event kann alles bei der Zielgruppe ausgespielt werden. Nachfolgend finden Sie allgemein gehaltene Remarketing Strategien für unterschiedliche Ziele und Zielgruppen:

Branding & Awareness
Falls in Ihrer Branche hohe Markentreue herrscht, kann die Erfassung von Marken-Interessen Ihrer Besucher online von Vorteil sein um diese zu Conversions zu bewegen. Konnte herausgearbeitet werden, ob ein Besucher aufgrund eines Kaufinteresses (ähnliche Produkte angesehen, Abbruch Kaufprozess trotz Produkt im Warenkorb, etc.) Ihren Online-Shop besucht hat, definiert es das weitere Vorgehen für Besucher dieser Kategorie. Besteht bei einem Besucher scheinbar lediglich ein grundsätzliches Interesse an einer Marke, kann es auch hierfür eine passende Kampagne geben. Neben Produkten & Dienstleistungen kann Remarketing auch hervorragend für das Unternehmensbranding selbst i.S.v. erhöhtem Wiedererkennungswert der Unternehmensmarke verwendet werden.

Produkte & Dienstleistungen
Meistens ist eine Remarketing-Strategie von Web-Shops anfänglich an deren (Shop-) Kategorien orientiert. Obwohl diese im späteren Verlauf feingliedriger werden können, ist eine anfängliche Untergliederung in übergeordneten Kategorien und themensnahen Bereichen von Vorteil, da sie einen guten ersten Eindruck geben und Potenziale für nächste Schritte aufzeigen können. Eine nähere Segmentierung von potenziellen Kunden muss hinsichtlich Kosten- & Nutzenvorteil individuell abgewägt werden. Darüber hinaus können auch Newsletter-Abonnenten, Besucher Ihrer Infoseite oder Testnutzer Ihrers Angebots mit einer passenden Remarketing-Strategie angesprochen werden.

Kompletter Kaufzyklus
Sofern Sie hohe Besucherzahlen auf Ihrer Website verzeichnen und sich dementsprechend eine große Gruppe ansprechbarer Interessenten herausarbeiten lässt, kann eine passende Ansprache entlang des Kaufzyklus ihre Conversions langfristig erhöhen. Je größer die getrackte Zielgruppe ist, desto genauer fällt die Ansprache aufgrund der detaillierten Segmentierung aus. Eine Remarketing-Strategie kann in jedem Schritt des Kaufzyklus unterschiedlich sinnvoll sein. Eine passende Implementierung ist vor dem Kaufprozess (Nutzer auf Infoseite), während des Kaufprozesses (abgebrochener Check-Out) oder sogar nach dem Kaufprozess möglich. Verkaufen Sie beispielsweise ein Pflegeprodukt, dass durchschnittlich nach 4 Wochen verbraucht wurde, können Sie bei Käufern ab Woche 5 oder 6 Werbung schalten.

Alle Besucher
Sie können es sich auch ganz einfach machen und alle Besucher Ihrer Website in Ihre Remarketing-Strategie integrieren. Diese Strategie findet meistens Verwendung im Bereich Branding mit dem Ziel der erhöhten Aufmerksamkeit für das Unternehmen oder die Marke selbst. Für Webseiten mit geringer Besucherzahl (unter 100 / Monat) ist dies die einzige Möglichkeit, an die Mindest-Userzahl für Cookies zu kommen.